Wirkungsquerschnitte der Reaktionen zwischen Neutronen und Deuteronen.
Folgende Prozesse werden wellenmechanisch behandelt: elastische Streuung des Neutrons an einem Deuteron, Einfang des Neutrons, Zertrümmerung des Deuterons. Die Kernkräfte werden gemäß dem ``symmetrischen Kraftansatz mit der Konstantenbestimmung von \textit{Volz} (Z. Physik 105 (1937), 537-552; F.~d.~M.~63\(_{\text{II}}\), 1407) und \textit{Kemmer} (Nature, London, 140 (1937), 192) angenommen. Sodann werden die Spinkoordinaten aus der Schrödingergleichung eliminiert; für die Wellenfunktion des Dreikörperproblems wird ein Produktansatz angenommen; das bedeutet, daß die Polarisation des Deuterons vernachlässigt wird. Dagegen sind die Austauscheffekte korrekt behandelt. Es ergibt sich eine Integrodifferentialgleichung, die in derselben Weise wie bei \textit{S.~Flügge} (Z. Physik 108 (1938), 545-579; F.~d.~M.~64\(_{\text{II}}\), 1495) genähert gelöst wird. Eine gewisse Unsicherheit steckt in der Wahl der Anschlußstelle zwischen ``innerer und ``äußerer Eigenfunktion. Der berechnete Streu- und Einfangsquerschnitt sind (soweit der letztere bekannt ist) im Einklang mit dem Experiment. Dagegen scheint der Zertrümmerungsquerschnitt viel zu groß.
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