Über die Struktur der Divisorenklassen einer zyklischen Erweiterung von Primzahlgrad über einem algebraischen Funktionenkörper.

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Publication:2579805





Es bedeuten \(l\) eine Primzahl, \(k\) einen algebraischen Funktionenkörper über dem Konstantenkörper \(k\) und \(Z\) eine separable zyklische Erweiterung über \(k\) vom Grade \(l\). In \(K\) sollen genau \(l^\varrho\) Divisorenklassen nullten Grades vom Exponenten \(l\) existieren. \(t\) Primdivisoren von \(K\) seien in \(Z\) verzweigt; es sei \(t > 0\). Für den Fall, daß \(k\) algebraisch abgeschlossen ist, bewies \textit{M. Deuring} (Math. Ann., Berlin, 113 (1936), 208-215; F. d. M. \(62_{\text{I}}\), 117), daß die Anzahl der Divisorenklassen nullten Grades in \(Z\) vom Exponenten \(l\) gleich \(l^{l\varrho + (l-1)(t-1)}\) oder \(l^{l\varrho + (l-1)(t-2)}\) ist, je nachdem \(k\) die Charakteristik \(l\) hat oder nicht. -- Verf. beschäftigt sich mit der gleichen Fragestellung, wobei nur die Voraussetzungen über \(k\) geändert sind: ``\(k\) sei ein absolut algebraischer Körper von Primzahlcharakteristik, dessen absoluter Grad den, durch \(l\) teilbaren, unendlichen Bestandteil besitzt. Das soll offenbar heißen: \(k\) enthält alle Galoisfelder, deren Grad in bezug auf den Primkörper eine Potenz von \(l\) ist. -Hauptsatz: Die Anzahl der Divisorenklassen nullten Grades in \(Z\) vom Exponenten \(l\) ist gleich \(l^{l\varrho + (l-1)(t-1-o)}\). Dabei ist \(o = 1\) oder 0, je nachdem \(K\) primitive \(l\)-te Einheitswurzeln enthält oder nicht. -- Verf. muß sich beim Beweis an Stelle der Deuringschen Methode (Verhalten der Divisorenklassen von \(Z\) bei Automorphismen von \(Z\)) auf die Hauptsätze der Klassenkörpertheorie der Funktionenkörper stützen.












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