Kreuzhaube erweitert nach Boy.
Die einfache Kreuzhaube (Verf., Vjschr. naturf. Ges. Zürich 85 (1940), 51-57; F. d. M. 66, 737 (JFM 66.0737.*)) besitzt eine Doppelstrecke \(SO\); \(S\) ist die gemeinsame Spitze zweier an \(SO\) anstoßenden dreiseitigen Pyramiden, und \(O\) ist der Schnittpunkt der beiden Diagonalen eines Quadrats, auf dem über zwei Scheiteldreiecken die beiden Pyramiden errichtet sind. Unter dem Quadrat ist ein durch seine Grundfläche abgeschlossenes Prisma angesetzt. Verf. gibt eine Erweiterung dieser Kreuzhaube an, durch die an dem Polyeder eine Selbstdurchdringung entsteht, die nicht eine Doppelstrecke, sondern einen geschlossenen Streckenzug bildet, so daß keine Endpunkte mehr an der Durchdringung bestehen. Zu der Doppelstrecke \(OS\) kommen zwei weitere Doppelstrecken hinzu, die mit ihr ein Doppelstreckendreieck bilden. Es entsteht ein geschlossenes Polyeder mit 15 Flächen, 14 Ecken und 28 Kanten, das ebenso wie die ursprüngliche Kreuzhaube eine einseitige Fläche und eine topologische Abbildung der projektiven Ebene darstellt. Das Dreieck der Doppelstrecken entspricht der Ferngeraden dieser Ebene.
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