Le C^m reali della superficie cubica generale reale dotate del massimo numero di circuiti.
Es ist bekannt, daß eine Kurve der Ordnung \(m\) auf einer kubischen Fläche \(F_3\) das höchst mögliche Geschlecht \(\pi\) hat, wenn sie, allein oder zusammen mit einer Geraden oder einem Kegelschnitte auf \(F_3\), vollständiger Schnitt der \(F_3\) mit einer Fläche der Ordnung \(n\) ist. In den drei genannten Fällen ist \(m = 3n\) oder \(m = 3n - 1\) oder \(m = 3n - 2\), und das Geschlecht \(\pi \) hat beziehungsweise den Wert \[ \frac {3n(n-1)}2 + 1, \quad \frac {(3n - 2) (n - 1)}2, \quad \frac { (3n - 4) (n - 1)}2. \] Ist nun \(F_3\) eine allgemeine reelle kubische Fläche \(F_3\), so existieren gewiß auf \(F_3\) für jedes \(n\) reelle Kurven des Geschlechtes \(\pi \): es genügt, die \(F_3\) mit einer reellen \(F_3\), die eventuell eine reelle Gerade oder einen reellen Kegelschnitt der \(F_3\) enthält, zu schneiden. Erinnert man sich nun des Harnackschen Satzes, nach welchem eine reelle \(C_m\) des Geschlechtes \(\pi \) höchstens \(\pi + 1\) reelle Züge haben kann, so liegt die Vermutung nahe, daß immer auf einer allgemeinen reellen \(F_3\) reelle Kurven \(C_m\) des höchst möglichen Geschlechtes \(\pi \) mit \(\pi +1\) reellen Zügen existieren: diese Kurven hätten die höchst mögliche Anzahl von reellen Zügen, die mit ihrer Ordnung verträglieh ist. -- Verf. beweist nun diese Vermutung unter wesentlicher Benutzung des Resultates der vorstehend besprochenen Untersuchung, in welcher Verf. bewiesen hat, daß man die bekannten fünf Typen von doppelpunktfreien reellen \(F_3\) durch kleine Variation aus einer in eine reelle Ebene \(\sigma\) und eine reelle Quadrik \(\varGamma\) ausgearteten \(F_3\) konstruieren kann. Die Beweismethode des Verf. sei in dem ersten Falle \(m=3n\) erläutert. -- Sei \(\gamma\) der nicht nullteilige Kegelschnitt, vollständiger Schnitt von \(\sigma\) und einer \(\varGamma\). Auf \(\sigma\) kann man eine reelle Kurve \(C_n\) so bestimmen, daß sie das Geschlecht \(\dfrac {(n-1)(n-2)}2\) und \(\dfrac {(n-1)(n-2)}2 + 1\) reelle Züge besitzt; außerdem soll diese \(C_n\) den Kegelschnitt \(\gamma\) in \(2n\) reellen Punkten schneiden, die alle auf demselben Zug liegen. Analog kann man auf \(\varGamma\) eine reelle Kurve \(2n\)-ter Ordnung \(C_{2n}\) konstruieren, die vollständiger Schnitt von \(\varGamma\) und einer reellen \(F_n\) ist; diese Kurve hat das Geschlecht \((n - 1)^2\) und kann so gewählt werden, daß sie genau \((n - 1)^2 + 1\) reelle Züge besitzt, und daß sie \(\gamma\) in denselben \(2n\) reellen Punkten wie \(C_n\) schneidet. Ferner sollen diese \(2n\) reellen Punkte der \(C_{2n}\) alle auf demselben Zug liegen und so eingerichtet sein, daß sie in derselben Folge wie auf \(C_n\) geordnet werden können. Verf. beweist, daß man allen diesen Voraussetzungen genügen kann, und außerdem, daß man noch \(C_n\) und \(C_{2n}\) auf einer irreduziblen reellen \(F_{3n}\) annehmen kann. Durch eine geeignete kleine Variation entsteht nun aus der Fläche \(\sigma + \varGamma\) eine allgemeine reelle kubische Fläche \(F_3\), die irgendeinem der fünf möglichen topologischen Typen angehören kann. Auf \(F_1\) wird außerdem die Kurve \(C_n + C_{2n}\) eine irreduzible Kurve \(C_{3n}\) des Geschlechtes \(\pi = \dfrac {3n (n-1)}2 + 1\) mit genau \(\pi + 1 = \dfrac {3n (n-1)}2 + 2\) reellen Zügen, die vollständiger Schnitt der \(F_3\) mit der festen \(F_{3n}\) ist. \(\dfrac {(n-1)(n-2)}2\) der Züge der \(C_{3n}\) entstehen aus den \(\dfrac{(n-1)(n-2)}{2}\) Zügen der \(C_n\), die nicht \(\gamma\) schneiden; andere \((n - 1)^2\) Züge entstehen in analoger Weise aus den \((n - 1)^2\) Zügen der \(C_{2n}\), die nicht \(\gamma\) schneiden; endlich bilden die \(2n\) Paare von Strecken, die auf \(C_n\) und \(C_{2n}\) von zwei aufeinander folgenden Schnitten der \(C_n\) (oder der \(C_{2n}\)) mit \(\gamma\) bestimmt werden, \(2n\) Züge der \(C_{3n}\). Auf Grund eines Satzes von Brusotti betont Verf., daß dieses Verfahren nicht nur hinreichend sondern auch notwendig ist, um die \(C_{3n}\) durch kleine Variation zu konstruieren. -- In ähnlicher Weise werden alle anderen Fälle behandelt. Wenn z. B. \(m = 3n-1\) ist, muß man eine reelle \(C_{2m-1}\) auf \(\varGamma\) betrachten, die mit einer reellen Geraden \(r\) einen vollständigen Schnitt von \(\varGamma\) mit einer reellen \(F_{2n}\) bildet; nur soll dafür gesorgt werden, daß die \(F_{3n}\) durch \(r\) hindurchgeht. -- Analoge Methoden werden angedeutet, um auf \(F_3\) reelle Kurven der Ordnung \(m\) und des Geschlechtes \(n\) mit \(n + 1\) reellen Zügen zu konstruieren ohne die Bedingung, daß \(\pi\) den höchstmöglichen mit \(m\) verträglichen Wert habe.
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