Classification of aberrations in rotationally symmetrical optical Systems.
Ändert man bei einem rotationssymmetrischen optischen System die Lage der Objektebene und die Lage der Blendenebene, so transformieren sich die Bildfehler fünfter Ordnung linear inhomogen. Es ist möglich, diejenigen Gruppen von Linearkombinationen zu bestimmen, für die sich der homogene Teil so einfach wie möglich transformiert. Man erhält sechs Gruppen, von denen nur zwei von größerem Interesse sind, nämlich eine Gruppe von sieben Linearkombinationen und eine Gruppe von drei Elementen, die der nullten bzw. ersten Gruppe von Smith entsprechen. Die Linearkombinationen der übrigen vier Gruppen sind Funktionen der Abbildungsgrößen erster und dritter Ordnung; hierdurch sind die Beziehungen, die zwischen den 24 Bildfehlern fünfter Ordnung bestehen, bedingt bzw. erklärbar. Es werden zunächst die Bildfehler fünfter Ordnung für eine einzelne Fläche berechnet, wobei für Objekt- und Blendenebene einfache Annahmen gemacht werden. Für andere Lagen dieser Ebenen werden die Transformationsformeln angewandt. Es werden weiter die Zusammensetzungsformeln abgeleitet. Die Formeln werden in allgemeiner Form angegeben. Durch Einsetzen der die Fläche charakterisierenden Größen bzw. ihrer Werte lassen sich die Formeln vereinfachen. -- Die Arbeit stellt eine Erweiterung einer \textit{Herzberger}schen Arbeit (J. optical Soc. Amer. 29 (1939), 395-406; F. d. M. 65, 1493 (JFM 65.1493.*)) dar.
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