Gibt es Wirbelreibung?

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\textit{E. Mohr} hat in den vorstehend besprochenen Arbeiten erneut die Frage nach der Symmetrie des Schubspannungstensors der inneren Reibung aufgeworfen und einen neuen Ansatz vorgeschlagen, der eine Linearkombination eines symmetrischen und eines antisymmetrischen Anteils darstellt. Verf. klärt diese Frage auf der Grundlage der kinetischen Gastheorie. Er zeigt, daß von den vier Anteilen eines elementaren Strömungsfeldes: 1) starre Translation, 2) starre Rotation, 3) gestaltsgetreue Schrumpfungs- und Ausdehnungsströmung, 4) raumgetreue affine Verzerrungsströmung, nur die letzte zu molekularer Reibung führen kann. Es bleibt damit bei der Antwort, die schon von Navier und Stokes für Flüssigkeiten gegeben wurde. Verf. gibt den Inhalt der an sich bekannten gaskinetischen Schlußweise in einer überaus anschaulichen Weise wieder und vermittelt damit dem Leser einen klaren Einblick in den Mechanismus der Flüssigkeitsreibung. In einem Schlußabschnitt geht Verf. im Hinblick auf die Mohrschen Ausführungen näher auf die starre Rotation ein.












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