Bewertungstheoretischer Aufbau der multiplikativen Idealtheorie.

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Verf. behandelt das schon einmal von Krull in Angriff genommene Problem, die Idealtheorie in algebraischen Zahl- und Funktionenkörpern auf Grund der Bewertungstheorie, jedoch mit möglichst wenigen idealtheoretischen Vorkenntnissen aufzubauen. Während der Beweisgang bei \textit{W. Krull} (Idealtheorie, Ergebn. Math. Grenzgebiete, IV. Bd., 3, Berlin (1935; F. d. M. \(61_{\text{I}}\), 113), \S\S\, 5, 6) mehr idealtheoretisch eingestellt ist, und noch ziemlich viele idealtheoretische Vorkenntnisse erfordert, zeigt Verf., wie man, von den bewertungstheoretischen Axiomen ausgehend, das genannte Problem erledigen kann. In \S\, 1 werden drei Axiome aufgestellt und der Begriff der Werte der Ideale eingeführt. In \S\, 2 wird die Quasigleichheit der Ideale definiert und eine Entwicklung der Artin-van der Waerdenschen Idealtheorie gegeben, welche, wie schon Krull bemerkt hat, über die von Artin-van der Waerden hinaus auf gewisse Ringe, in denen der Teilerkettensatz nicht mehr gilt, anwendbar ist. In \S\, 3 wird zu obigen drei Axiomen ein viertes Axiom hinzugefügt und ohne besondere Schwierigkeit die Dedekind-E. Noethersche Idealtheorie hergeleitet. In \S\, 4 wird das Erfülltsein dieser vier Axiome in einer beliebigen (separablen oder inseparablen) endlichen algebraischen Erweiterung bewiesen, wenn sie bereits im Grundkörper erfüllt sind. Dabei wird die von Krull und Deuring entwickelte Galoissche Theorie; der bewerteten Normalkörper benützt. In \S\, 5 wird das Erfülltsein obiger Axiome bei einigen bekannten arithmetisch wichtigen Beispielen gezeigt und schließlich bewiesen, daß die vier Axiome voneinander unabhängig sind und sie umgekehrt aus einigen gewonnenen Resultaten hergeleitet werden können.












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