Integral equations with normal and semi-normal nuclei.
In den Integralgleichungen \[ \varphi(x) = \lambda\int\limits_a^b N(x, y) \varphi (y)\, dy\quad \text{und}\quad \psi (x) = \lambda\int\limits_a^b N (y, x) \psi (y)\, dy \] seien die Integrale \[ \int\limits_a^b[N(x,y)]^2\,dy\quad \text{und}\quad \int\limits_a^b\!\int\limits_a^b [N (x, y)]^2\,dx\,dy \] sowie die Normen der charakteristischen Funktionen \(\{\varphi_i(x)\}\) und \(\{\psi_i(x)\}\) beschränkt. Der Kern \(N (x, y)\) heißt \textit{normal}, wenn das System der \(\{\varphi_i(x)\}\) und \(\{\psi_i(x)\}\) normal ist (vgl. die beiden vorstehenden Referate). Ist nur eins der beiden Systeme normal, so heißt der Kern halbnormal. Hinreichend und notwendig hierfür ist, daß im Mittel \[ \varphi_i(x)=\sum_{k=1}^{\infty}\varphi_{ik}\overline\psi_k(x),\quad \psi_i(x)=\sum_{k=1}^{\infty}\psi_{ik}\overline\varphi_k(x) \] gilt. Die Pole des losenden Kerns sind einfach. Es gilt ein Entwicklungssatz für dem Kern erreichbare Funktionen. Ist \(N (x, y)\) mit Hilfe eines definiten symmetrischen Kerns rechtssymmetrisierbar, so ist er links-normal, d. h. die \(\{\psi_i(x)\}\) sind normal. Ist der Kern linkssymmetrisierbar durch den Schmidtschen Kern \[ \underline{N(x,y)} = \int\limits_a^b N(t,x)N(t,y)\,dt, \] so sind alle \(\varphi_i(x)\) orthogonal und die Eigenwerte reell; analog bei Vertauschung von rechts und links.
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