Normale Familien nichtanalytischer Funktionen.

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Ist \(w = u + iv = f (z)\) eine polygene Funktion von \(z = x + iy\), so besitzt sie bekanntlich zwei Ableitungen, die Flächenderivierte \[ Df(z) =\tfrac12\{(u_x - v_y) + i(u_y + v_x)\}, \] und die symmetrische Derivierte \[ Sf(z) =\tfrac12\{(u_x + v_y) + i(-u_y + v_x)\}. \] Unter den in einem Gebiet \(\varDelta\) polygenen Funktionen greift Verf. nun die Klasse \((N)\) der \(f (z)\) heraus, für die gilt \[ |D^pS^{n-p}f(z)|\leqq\frac1{2^n}|S^nf(z)|;\quad |S^nf(z)|\leqq n!\frac M{R^n}, \tag{1} \] wo \(R\) den kürzesten Abstand zwischen \(z\) und dem Rand von \(\varDelta\) bedeutet. Offenbar gehört jede analytische Funktion zu (\(N\)). Ist \(z_0\) eine \(n\)-fache Nullstelle von \(f (z)-f (z_0)\), so heißt \(z_0\) ein Punkt der Ordnung \(n\); die Ordnung einer Nullstelle wird dabei durch die Folge der verschwindenden Ableitungen \(S\), \(S^2\),\dots bestimmt. Gilt (1) für alle \(n\), die die Ordnung von \(z\) nicht übertreffen, so gehört \(f (z)\) zur Unterklasse (\(NG\)). Für diese Klasse gelten eine Reihe von Sätzen, die denen bei analytischen Funktionen analog sind: Jede Nullstelle hat eine endliche Ordnung und liegt isoliert. Das Maxi\-mum wird auf dem Rande angenommen; die Gesamtänderung von arg~\(f (z)\) über den Rand von \(\varDelta\) ist die mit \(2\pi\) vervielfachte Nullstellenzahl in \(\varDelta\); schließlich lassen sich auch die Wertverteilungssätze von Bloch, Picard, Schottky, Landau übertragen mit der einzigen Abänderung, daß unter Ableitung immer \(S f (z)\) zu verstehen ist.












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