Der Einfluß des Horizontal-Parallaxen-Fehlers bei Anaglyphendrucken.

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Es seien: \(O_{1}\) und \(O_{2}\) die beiden Augpunkte, \(O_1O_2=b\), \(d\) der Abstand der Anaglyphenebene von \(O_{1}\) und \(O_{2}\) und \(P_{1}\) und \(P_{2}\) zwei zusammengehörige Punkte in der Anaglyphenebene mit dem Erscheinungsbild \(P\). Das linke Bild \(P_{2}\) wird auf \(P_1P_2\) um \(\varepsilon \) verschoben und komme nach \(P_2'\). Zu \(P_{1}\) und \(P_{2}'\) gehöre das Erscheinungsbild \(P'\). Die Verwandtschaft zwischen \(P\) und \(P'\) ist -- wie eine Elementar-Rechnung zeigt -- eine Reliefperspektive mit dem Zentrum \(O_{1}\), bei der die Augenebene und die Spurebene zusammenfallen, während die Fluchtebene und die Verschwindungsebene je den Abstand \(u=\dfrac{bd}{\varepsilon }\) vom Zentrum haben. Diese perspektive Transformation wird näherungsweise durch eine Ähnlichkeitstransformation ersetzt. Die Berechnung des relativen Fehlers zeigt, daß dieser Ersatz innerhalb der physiologisch gegebenen Grenzen ohne anschauliche Störung möglich ist.












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