Zur Theorie des Schwingenfluges.
Zur Klärung der Frage des Vortriebes bzw. Widerstandes eines schwingenden Flügels wird aus der vom Verf. früher (Z. angew. Math. Mech. 19 (1939), 65-89; F. d. M. 65, 1006 (JFM 65.1006.*)) angegebenen, allgemeingültigen Darstellung für den Abwind am schwingenden Flügel eine Näherung für den langsam schwingenden Flügel großer Streckung hergeleitet, in die nur noch die Gesamtzirkulation um den Flügel eingeht. Die sich damit ergebende Gleichung für die Zirkulation -Analogon zur Prandtlschen Gleichung der tragenden Linie im stationären Fall -- geht bei Verwendung des bekannten Fourierreihenansatzes in ein unendliches Gleichungssystem über, das in der üblichen Weise gelöst werden kann. Aus den Koeffizienten der Reihenentwicklung können dann in einfacher Weise Vortrieb und Widerstand berechnet werden. Abschließend wird untersucht, welcher Vortrieb bei gegebenem Wirkungsgrad maximal erzeugt werden kann.
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