Neue atmosphärische Bewegungsgleichungen und ihre Anwendung auf die Theorie der Zyklonenbewegung.

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Publication:2589217





J. Bjerknes hat vor einigen Jahren gezeigt, daß die Bewegung außertropischer Zyklonen aus einer Störung des zonalen Grundzustandes der Atmosphäre qualitativ hergeleitet werden kann. Die vorliegenden theoretischen Betrachtungen sollen diese Ausführungen in quantitativer Hinsicht vertiefen. Aus den hydrodynamischen Grundgleichungen werden Beziehungen zwischen den Geschwindigkeitskomponenten der Luftbewegung, räumlichen und zeitlichen Differentialquotienten des Luftdrucks abgeleitet, für stationäre Bewegungsverhältnisse spezialisiert und zur Untersuchung von Störungen in lineare Näherungsformeln umgeformt. Eine Anwendung auf die Zyklonenbewegung führt auf eine von Roßby in ganz anderer Weise abgeleitete Stationaritätsbedingung und läßt eine ähnliche von Haurwitz aufgestellte Beziehung als Spezialfall erkennen. Durch Transformation der rechtwinklig-ebenen Koordinaten in Kugelkoordinaten wird eine größere Annäherung an die Wirklichkeit erreicht. Leider reicht die Genauigkeit der Luftdruckkarten zu einer synoptischen Verwertung der Ergebnisse noch nicht aus.












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