Sur une classification des extrémales.
Verf. betrachtet das Lagrange-Problem ohne Nebenbedingungen. Ein Extremalenbogen, der regulär sei und den Rand- sowie den Transversalitätsbedingungen des Problems genügt, braucht kein Minimum zu liefern. Er gibt aber ein Minimum, wenn man geeignete Differentialgleichungen in der Anzahl \(r\) sowie endliche Gleichungen zwischen den Koordinaten einer endlichen Punktmenge des Extremalenbogens in der Anzahl \(s\) vorschreibt. Den kleinsten möglichen Wert von \(r\) nennt Verf. den Legendre-Index \(\varrho\) des Bogens und den (für \(r=\varrho\)) kleinstmöglichen Wert von \(s\) den Jacobi-Index \(\sigma\). Es wird behauptet: \(\varrho\) ist die Anzahl der negativen Quadrate bei der Quadratzerlegung von Legendres quadratischer Form; wenn \(\varrho=0\), aber die Legendre-Bedingung erfüllt ist, ist \(\sigma\) der von Morse eingeführte Index des Extremalenbogens. Im Falle eines festen Endpunktes ist \(\sigma\leqq\) der Anzahl der auf dem Bogen liegenden Brennpunkte der für den anderen Endpunkt vorgeschriebenen Mannigfaltigkeit. Über den Beweis wird nur andeutungsweise erklärt, wie er sich aus der Transformation der 2. Variation nach Jacobi-Clebsch ergibt.
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