Beziehungen zwischen Systemen selbstreziproker Funktionen.

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Publication:2591580





Die Transformation \(g=T\{f\}\): \[ \int\limits_0^x g(\xi)\,d\xi=\int\limits_0^\infty \psi(tx)f(t)\,dt, \tag{1} \] wo \(f(x)\), \(g(x)\) und \(\dfrac{\psi(x)}x\) zu \(L^2(0,\infty)\) gehören, habe den Bereich \(\mathfrak D\), wo sie sinnvoll ist, und sei involutorisch, d.h. \(T^2\{f\}=f\); \(\Re\) sei die Menge der in bezug auf \(T\) selbstreziproken, \(\Re'\) die Menge der schiefreziproken Funktionen. Es werden Operationen behandelt, die die selbstreziproken Funktionen \(\Re_1\) einer Transformation \(T_1\) in die selbstreziproken Funktionen \(\Re_2\) einer anderen oder auch derselben Transformation \(T_2\), überführen, und die gleichzeitig auch \(\Re_1'\) in \(\Re_2'\) überführen. Von den abgeleiteten Sätzen seien die folgenden angeführt: Eine lineare Transformation \(W\) bildet \(\Re_1\) auf \(\Re_2\) und zugleich \(\Re_1'\) auf \(\Re_2'\) dann und nur dann ab, wenn ihr Bereich den Bereich \(\mathfrak D_1\) von \(T_1\) enthält, wenn für alle \(f\) aus \(\mathfrak D_1\) auch \(T_2W\{f\}\) sinnvoll und \(T_2W\{f\} = WT_1\{f\}\) ist. Wenn \(T\) alle involutorischen Transformationen der Form (1) durchlauft so bildet eine lineare, abgeschlossene oder stetige Transformation \(W\) das zu jedem \(T\) gehörige System \(\Re\) dann und nur dann auf einen Teil von \(\Re\) bzw. von \(\Re'\) ab, wenn sie von der Gestalt \[ \int\limits_0^x g(\xi)\,d\xi=\int\limits_0^\infty \psi\left(\frac xt\right)f(t)\,dt \] mit \(\dfrac{\psi(x)}x\) aus \(L^2\) ist, und wenn die Funktion \[ \varOmega(t) = (\tfrac 12-it) \operatornamewithlimits{l.i.m.}\limits_{n\to \infty} \int\limits_{\tfrac 1n}^n \psi(x)x^{\frac 12+it}\,dx \] in \((- \infty,\infty)\) bis auf eine Nullmenge beschränkt und überdies gerade bzw. ungerade ist.












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