Applicazione del metodo di Green a un problema di idrodinamica e ricerca delle funzioni di Green, Neumann e miste di alcuni domini col metodo delle immagini.
Volterra hat gezeigt, daß die Bestimmung der kleinen Schwingungen einer Flüssigkeit um eine Gleichgewichtslage sich auf das folgende Randwertproblem zurückführen läßt: Es ist \(\varPhi(x,y,z,t)\) so zu bestimmen, daß im Innern \(\varDelta\varPhi= 0\) (1), auf dem festen Rand \(\dfrac{\partial\varPhi}{\partial n}=0\) (2) und auf dem freien Rande \(\dfrac{\partial^2\varPhi}{\partial t^2} =\lambda\dfrac{\partial \varPhi}{\partial n}\) (3) mit einer positiven Konstanten \(\lambda\) ist. Verf. zeigt zunächst, daß durch Vorgabe der Anfangswerte: \(\varPhi(x,y,z,0) = \varPhi_0\), \(\dfrac{\partial \varPhi}{\partial t}(x,y,z,0) = \left(\dfrac{\partial\varPhi}{\partial t}\right)_0\) die Funktion \(\varPhi\) eindeutig bestimmt ist, und erweitert dann diesen Eindeutigkeitssatz auf allgemeinere Probleme; beispielsweise ist \(\varPhi(x_1,\ldots,x_n,t_1, \ldots,t_m)\) eindeutig bestimmt, wenn im Innern \(\varDelta \varPhi= \sum\limits_{i=1}^n \dfrac{\partial^2 \varPhi}{\partial x_i^2}=0\), auf dem festen Rand \(\omega':\dfrac{\partial \varPhi}{\partial n}=0\), auf der freien Oberfläche \(\omega: \dfrac{\partial^2\varPhi}{\partial t_k^2}=\lambda_k \dfrac{\partial \varPhi}{\partial n}\) (\(k=1,\ldots,m\)) mit positiven Konstanten \(\lambda_k\) sein soll und die Anfangswerte von \(\varPhi\) und \(\dfrac{\partial \varPhi}{\partial t_k}\) vorgegeben sind. Ahnliches gilt bei Vorgabe von \(\varPhi_0\) bei der Aufgabe \(\varDelta \varPhi= k^2\varPhi\), auf \(\omega': \dfrac{\partial \varPhi}{\partial n}= 0\), auf \(\omega:\dfrac{\partial \varPhi}{\partial t}=h^2\dfrac{\partial \varPhi}{\partial n}\) (\(h\neq 0\)) und allgemeineren Problemen. Die Lösung der Volterraschen Aufgabe kann man dadurch erhalten, daß man zuerst eine Greensche Funktion \[ \varPsi(x,y,z,t)=\frac 1r+\gamma(x,y,z,t) \] mit einem Pol \(A(x_0,y_0,z_0)\) bestimmt, die die Bedingungen (1), (2), (3) erfüllt und für \(t=t_1\) samt der Ableitung \(\dfrac{\partial \varPsi}{\partial t}\) auf \(\omega\) verschwindet. Dann wird nämlich \[ \varPhi(x_0,y_0,z_0,t_1)=\frac 1{4\pi}\frac \partial{\partial t_1}\int\limits_\omega \left\{\varPhi_0\left(\frac{\partial \varPsi}{\partial t}\right)_0-\varPsi_0\left(\frac{\partial \varPhi}{\partial t}\right)_0\right\}\frac{d\omega}\lambda. \] Ähnlich bei den anderen Aufgaben. Dies führt Verf. dazu, für eine große Zahl von Gebieten die Greensche, Neumannsche und die gemischte Green-Neumannsche Funktion zu bestimmen; bei der ersten verschwindet die Funktion selbst, bei der zweiten ihre normale Ableitung auf dem ganzen Rand, während bei der dritten auf einem Teil des Randes die erste, auf dem anderen die zweite Randbedingung gilt. Die verwendete Methode ist die der Kelvinschen Bilder. Die betrachteten Gebiete sind das Dieder der Öffnung \(\dfrac \pi n\), Kugel- und Kugelringausschnitt der Öffnung \(\dfrac \pi n\), das durch eine Ebene senkrecht zur Kante abgeschnittene Halbdieder und der Streifen zwischen parallelen Ebenen. Die gefundenen Formeln wendet Verf. auf die Volterrasche Aufgabe für Kugel, Zylinder, Halbkugel und Kugelausschnitt an.
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