Thermodynamische Begründung des Richardsonschen Turbulenzkriteriums.
L. F. Richardson hat durch hydrodynamische Schlußfolgerungen ein Kriterium dafür gefunden, wann in der Atmosphäre Turbulenz entsteht, bzw. bereits ausgebildete Turbulenz verstärkt wird. Verf. gibt nun eine rein thermodynamische Ableitung dieses Kriteriums, indem er die turbulent hin- und herschwankenden, wärmeaustauschenden Luftballen als ``arbeitverbrauchende Maschinen nach Art der technischen Kältemaschinen ansieht. Ist die (über Raum und Zeit gemittelte) Arbeit, die dem Luftquantum zur Durchführung eines solchen Kreisprozesses zugeführt werden muß, kleiner als die durch die Dissipation zur Verfügung gestellte Energie, so ergibt sich Anfachung der Turbulenz.
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