The propagation of electric currents in terminated lines. Solutions of the telegraphic equation.
Durch einfache Variablenvertauscbung gewinnt Verf. zunächst aus der Heavisideschen Lösung der Differentialgleichung für die Stromstärke \(i(x, t)\) in einer homogenen Leitung mit verschwindender Ableitung zwei Lösungen dieser Differentialgleichung, die nach entgegengesetzten Richtungen laufende Wellenzüge darstellen und für die einseitig begrenzte Leitung die Randwertaufgabe \(i(0, t) = e^{-t} f(t)\), \(i(x, 0) = 0\) für \(x \geqq 0\) bzw. \(x \leqq 0\) mit willkürlichem \(f(t)\) lösen. Sie erscheinen in der Gestalt \(i(x, t) = e^{-t} \psi(I, x) f(t \mp x)\), wo \(I\) den Integraloperator \(If = \int\limits_0^y f(z)\, dz\) und \(\psi (I, x)\) eine Potenzreihe in \(I\) mit von \(x\) abhängigen Koeffizienten bezeichnet. (\(\psi\) wird bis zur Potenz \(I^{13}\) explizit angegeben.) Geeignete Superposition unendlichvieler Lösungen dieser Art (entsprechend der unendlich oftmaligen Reflexion an den Leitungsenden) führt zur Lösung für die endlich lange Leitung mit beiderseits angeschlossenen Netzteilen. Zur Bestimmung von \(f(t)\) ergibt sich hierbei eine Operatorengleichung der Gestalt \(\mathfrak P_1(I) f(t) = \mathfrak P_2(I) e^t E(t)\), wo \(\mathfrak P_1\) und \(\mathfrak P_2\) eine Potenzreihe bzw. ein Polynom mit endlichvielen negativen Potenzen und \(E(t)\) die angeschlossene EMK bedeuten. Verf. rechnet ein einfaches Beispiel durch, bei dem die angeschlossenen Netzteile nur Ohmsche Widerstände enthalten, und gibt eine graphische Darstellung des Ergebnisses.
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