Transformations in linear topological spaces.

From MaRDI portal
Publication:2596503





Definiert man (nach \textit{Kolmogoroff}, Studia math., Lwow, 5 (1934), 29-33; F. d. M. \(60_{\text{II}}\), 1229) in einem linearen Raum die abgeschlossene Hülle (mit den \textit{Riesz-Kuratowski}-Axiomen) und verlangt man, daß \(x + y\) und \(\alpha x\) stetig sind, so erhält man einen linearen topologischen Raum \(L\); diese Definition von \(L\) erweist sich als identisch mit derjenigen von \textit{J. v. Neumann} (Trans. Amer. math. Soc. 37 (1935), 1-20; F. d. M. \(61_{\text{I}}\), 632), die von den Eigenschaften der Umgebungen \(U\) des Nullelements ausgeht. Ist eine lineare Transformation \(T\) von \(L_1\) auf \(L_2\) stetig, so führt sie beschränkte Mengen wieder in beschränkte über. Dieser Satz ist umkehrbar, wenn \(L_1\) eine offene beschränkte Menge enthält; es wird auch noch eine andere Umkehrung des Satzes bewiesen. Die Bedingung, daß \(L\) eine offene beschränkte Menge enthält, hat zur Folge, daß sich \(L\) mit einer äquivalenten \(F\)-Metrik (im \textit{Banach}schen Sinne) versehen läßt; sie ist im Falle eines konvexen linearen topologischen Raumes \(L\) sogar notwendig und hinreichend für die Normierbarkeit von \(L\). Führt eine additive Transformation beschränkte Mengen wieder in solche über, so ist sie stetig. Für konvexe Räume \(L\) erhält Verf. eine notwendige und hinreichende Bedingung für die Stetigkeit eines additiven Funktionais mit Hilfe der \textit{J. v. Neumann}schen Pseudonormen \(\| x \|_U= \max (\| x \|_U^+, \| - x \|^+_U)\), wobei \(\|x\|_U^+=\inf \alpha\) mit \(\alpha > 0\), \(x \subset \alpha U\). Mit Verwendung dieser Pseudonormen werden außerdem Verallgemeinerungen mehrerer für normierte lineare Räume wohlbekannter Sätze gegeben. Zu jedem linearen stetigen Funktional \(f (x)\) des linearen topologischen Raumes \(L\) läßt sich ein normierter linearer Raum \(L_f\) angeben, dessen Elemente ebene Teilräume \(X\) von \(L\) sind, in welchen \(f (x)\) identisch konstant ist. Setzt man \(F(X) = f (x)\) für \(x \subset X\), so ist \(F(X)\) linear und stetig in \(L_f\). Schließlich werden noch die Beziehungen untersucht, die bei linearen topologischen Räumen zwischen Vollständigkeitseigenschaften und Kategorie bestehen können; für zwei verschiedene Vollständigkeitsdefinitionen wird gezeigt, daß ihre Postulierung keineswegs zur Folge hat, daß der Raum von zweiter Kategorie ist, was für vollständige metrische Räume bekanntlich der Fall ist.












This page was built for publication: Transformations in linear topological spaces.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q2596503)