Remarque sur l'article ``Les représentations linéaires des groupes de Lie.

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Publication:2599098





Schon \textit{Lie} hat sich viel mit der wichtigen Frage beschäftigt, ob zu jeder \(r\)-gliedrigen Gruppe von der Zusammensetzung: \((X_iX_k) = \sum c_{ikl}X_{l}f\) eine gleichzusammengesetzte projektive Gruppe gefunden werden kann. Er hat die Frage nicht endgültig erledigt. Erst später hat man erkannt, daß sie jedenfalls dann mit nein zu beantworten ist, wenn man sich nicht auf infinitesimale Transformationen beschränkt, sondern holoedrischen Isomorphismus im strengsten Sinne auch für die endlichen Transformationen der Gruppe verlangt. In den Bull. Soc. phys.-math. Kasan (3) 7, 3-43 (F. d. M. \(61_{\text{II}}\), 1217) hat 1934 \textit{Ado} einen Beweis dafür veröffentlicht, daß für infinitesimale Transformationen die Frage mit ja zu beantworten ist, aber sein Beweis war so knapp gefaßt, daß man nicht erkennen konnte, ob er wirklich befriedigend war. Es ist daher sehr erfreulich, daß Verf. einen zufriedenstellenden Beweis veröffentlicht, der, auf anderem Wege geführt, sogar ziemlich kurz ist. Er geht aus von einem allgemeinen Lemma, dessen Beweis überraschend einfach ist: Haben die endlichen Gleichungen einer \(r\)-gliedrigen Gruppe des \(R_n\) die Form: \[ x_i^\prime = \sum_{k=1}^N T_{ik}(a_1,\ldots, a_r) X_k(x_1,\ldots, x_n)\quad (i = 1,\,\ldots, n), \] so gestattet die Gruppe eine treue (fidèle) lineare Repräsentation in den Veränderlichen \(X_1,\,\ldots,\, X_N\). Für eine Gruppe vom Range Null kann man nun zeigen, daß die Parameter \(x_1,\,\ldots,\, x_r\) sich so wählen lassen, daß die endlichen Transformationen der Parametergruppe eine Form erhalten, wo \(x_1^\prime,\,\ldots,\, x_r^\prime\) ganze Funktionen von \(x_1,\,\ldots,\, x_r\) sind. Vermöge des Lemmas ist man daher sicher, daß jene Frage für die Gruppen vom Range Null mit ja zu beantworten ist. Genauer ausgedrückt: Jede \(r\)-gliedrige Gruppe von infinitesimalen Transformationen, die den Rang Null hat, steckt in einer \(r\)-gliedrigen Gruppe von endlichen Transformationen, die eine lineare Repräsentation zuläßt. Bei einer \(r\)-gliedrigen integrablen Gruppe von infinitesimalen Transformationen wählt Verf. die Basis der Gruppe in besonderer Weise und kann das System von Pfaffschen Ausdrücken hinschreiben, durch dessen Invarianz die zugehörige Parametergruppe definiert wird. Die \textit{Cartan-Maurer}schen Gleichungen für dieses System von Pfaffschen Ausdrücken enthalten dann nur solche Konstanten \(c_{iks}\), die zu einer Gruppe vom Range Null gehören, und die zur Bestimmung der Parametergruppe erforderlichen Integrationen sind ausführbar. Die Transformationen der Parametergruppe erhalten die Form, daß jedes \(x_i^\prime\) eine ganze Funktion von \(x_1,\,\ldots,\, x_i\) wird (\(i = 1,\,\ldots,\, r\)). Also ist auch jetzt unsere Frage zu bejahen. Insbesondere ergibt sich, daß jede einfach zusammenhängende integrable Gruppe von endlichen Transformationen eine treue lineare Repräsentation besitzt. Eine nicht integrable \(r\)-gliedrige Gruppe \(G\) von infinitesimalen Transformationen besitzt nach einem Satze, den \textit{E. E. Levi} 1905 veröffentlicht hat (Atti Accad. Sci. Torino 40, 551-565; F. d. M. 36, 217 (JFM 36.0217.*)), eine Basis \(Y_1f,\,\ldots,\, Y_{r-\varrho}f,\, X_1f,\,\ldots,\, X_\varrho f\) von infinitesimalen Transformationen, wo \(Y_1f,\,\ldots,\, Y_{r-\varrho} f\) eine halbeinfache Gruppe \(g\) und \(X_1f,\,\ldots,\, X_\varrho f\) eine größte in \(G\) enthaltene invariante integrable Untergruppe \(T\) ist. Die charakteristische Gleichung der allgemeinen infinitesimalen Transformation von \(T\) hat dann lauter lineare Wurzeln, und diese Wurzeln bleiben sämtlich bei der adjungierten Gruppe von \(G\) invariant. Versehentlich behauptet Verf., daß diese Wurzeln die linearen Wurzeln sind, die in der charakteristischen Gleichung der allgemeinen infinitesimalen Transformation von \(G\) auftreten. Er berichtigt dieses Versehen, auf das er durch den Abbé \textit{Potron} aufmerksam gemacht worden ist, in der etwas später erschienenen ``Remarque. Für den zu führenden Beweis ist es ohne Bedeutung. Nun transformiert die in der Adjungierten von \(G\) enthaltene Untergruppe \(g^*\), die der Untergruppe \(g\) entspricht, die infinitesimalen Transformationen von \(T\) durch eine isomorphe halbeinfache lineare Gruppe, die nach Weyl vollständig reduzibel ist, und dadurch wird man in den Stand gesetzt, für die endlichen Transformationen der von \(G\) erzeugten kontinuierlichen Gruppe eine lineare Repräsentation herzustellen. Man muß nun zunächst eine solche Repräsentation angeben für die zu \(G\) holoedrisch oder meroedrisch isomorphe Gruppe \(\mathfrak G\), durch welche die infinitesimalen Transformationen von \(T\) bei der Parametergruppe von \(G\) untereinander vertauscht werden. Verf. weist darauf hin, daß dieser Beweis des Adoschen Satzen nahezu zusammenfällt mit dem Beweise, den er selber für die schärfer gefaßte Umkehrung des dritten Lieschen Fundamentalsatzes gegeben hat (C. R. Acad. Sci., Paris, 190 (1930); 914-916, 1005-1007; F. d. M. \(56_{\text{I}}\), 373). Zu dem damaligen Beweise maß nur das im Anfange erwähnte ``Lemma hinzugenommen werden.












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