The numerical solution of Laplace's equation.
Zur genäherten Lösung des Randwertproblems der Potentialgleichung mit Hilfe des Differenzenverfahrens in der Liebmannschen iterativen Gestalt (die Lösung \(\omega\) der Differenzengleichung wird angenähert durch eine Ausgangsfunktion \(\psi\), die durch Einsetzen in die Differenzengleichungen zu einer Funktion \(\overline\psi\) verbessert wird) bringen die Verf. zwei neue Gesichtspunkte: 1. Das zugrundeliegende Gebiet wird aufgeteilt in quadratische Teilgebiete, die neun oder vier Gitterpunkte enthalten. Dann glättet man für jedes Teilgebiet für sich die Ausgangswerte durch eine Iteration (hierfür werden fertige Gebrauchsformeln hergeleitet) und verwendet die Endwerte als Randwerte für die Nachbarteilgebiete. 2. Die Differenzfunktion \(\delta=\overline\psi-\psi\) hat die Randwerte Null. Bei einer Liebmanniteration geht \(\delta\) in \(T\delta\) über, wobei \(T\) eine quadratische Matrix mit soviel Zeilen bedeutet, wie innere Gitterpunkte vorhanden sind. Mit Hilfe der dem Betrage nach größten charakteristischen Wurzel \(\lambda_1\) der Matrix \(T\) kann eine Extrapolation vorgenommen werden, mit der man ungefähr das Endergebnis der Iteration angeben und so die Rechnung verkürzen kann.
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