Finite projective geometries, PG(k,p^n).
Die Arbeit bringt gegenüber derjenigen von \textit{Veblen} und \textit{Bussey} (Trans. Amer. math. Soc. 7 (1906), 241-259; F. d. M. 37, 488 (JFM 37.0488.*)), deren Ergebnisse sie wiederholt, keine prinzipiell neuen Ergebnisse aus der Theorie der endlichen projektiven Geometrien. Ihre Literaturangaben sind sehr unvollständig und berücksichtigen in der Hauptsache nur Untersuchungen amerikanischer Forscher. Insbesondere scheint der Verf. die bezüglichen Arbeiten von \textit{Fano, Hessenberg, Baldus, Heuser} und Ref. nicht zu kennen (Giorn. Mat. Battaglini 30 (1892), 106-132; S. B. Berliner math. Ges. 2 (1903), 36-40; S. B. math.-nat. Abt. Bayer. Akad. Wiss. München 1932, 149-191; 1934, 145-161 ; S.-B. Heidelberger Akad. Wiss. Math.-nat. Kl. 1934, Nr. 16, 1935, Nr. 5; s. ferner auch \textit{M. Steck}, Deutsche Math. 1 (1936), 165-174, 578-588, 588-592; 2 (1937), 242-251. F. d. M. 24, 618 (JFM 24.0618.*); 34, 531; \(58_{\text{II}}\); \(60_{\text{II}}\), 1214; \(61_{\text I}\), 595; \(62_{\text I}\), 650-651). Die Axiomatik deckt sich für die vom Verf. behandelten Spezialfälle finiter projektiver Geometrien mit der 1936 vom Ref. für \textit{allgemeine Veblen}systeme veröffentlichten; z. B. ist des Verf. Axiom (2.12) mit dem Axiom \(A.\,1^*\) des Ref. identisch usw. Das schon von \textit{Fano} 1892 angegebene \textit{Veblen}system \(S(7|2|3)\) (= vollständiges Viereck mit kollinearen Nebenecken) -- des Verf. Tripelsystem (2.14) oder (2. 25) -- wird erneut durch ein symbolisches Schema und durch eine Inzidenztafel angegeben. Hierauf werden Kollineationen in den bereits von \textit{Veblen} und \textit{Bussey} (s. oben) diesbezüglich untersuchten speziellen \textit{Veblen}systemen, deren Existenz in der eines \textit{Galois}feldes von Primzahl- oder Primzahlpotenzordnung verankert ist (s. \textit{A. Speiser}, Gruppentheorie, 2. Aufl. (1927; F. d. M. 53, 104 (JFM 53.0104.*)), Satz 58), analytisch angeschrieben; sie sind im wesentlichen mit den von \textit{Veblen} gewonnenen (Trans. Amer. math. Soc. 8 (1907), 366-368; F. d. M. 38, 1907 (JFM 38.1907.*) -- diese Arbeit scheint Verf. auch nicht zu kennen) identisch. Des Verf. übrige Aussagen, insbesondere seine \textit{analytische} Darstellung der untersuchten speziellen \textit{Veblen}systeme vermittels Kollineationen sind inhaltlich im wesentlichen wieder schon in der Dissertation von \textit{W. Heuser} (Über die Möglichkeit finiter Geometrien und die Geltung der projektiven Lagebeziehungen in ihnen, Heidelberg, 1934; F. d. M. \(62_{\text{II}}\)) enthalten, die eine analoge allgemeine Darstellung \textit{synthetisch} entwickelt. An expliziten Inzidenztafeln, die nach den Untersuchungen des Ref. für geometrische Zwecke allein ausreichend sind, gibt der Verf. lediglich die \textit{eine} von \(S (7|2|3)\) als Beispiel an, die längst bekannt und beinahe trivial ist. Inzidenztafeln für die höheren \textit{Veblen}systeme, wie sie in den bezüglichen Arbeiten von \textit{R. Baldus} und in denjenigen des Ref. angegeben und für axiomatisch-geometrische Untersuchungen ausgewertet worden sind, fehlen und dürften aus dem analytischen Formalismus des Verf. nur sehr schwer bzw. überhaupt nicht zu gewinnen sein.
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