Über die Beziehung zwischen Tangentialdruck des Windes und Oberflächenstrom in V. W. Ekman's Theorie stationärer Triftströme.
Damit die (vom Verf. nach den Methoden der \textit{Heaviside}schen Operatorenrechnung hergeleitete) Lösung der Differentialgleichung \[ \frac{d^2w}{dz^2}=i\lambda w\qquad (w=u+iv) \] des stationären Triftstromes \[ w=w_0\operatorname{cosh}\left\{ (1+i)\sqrt{\frac\lambda2}z\right\}+ \frac1{\sqrt{i\lambda}}\left(\frac{dw}{dz}\right)_0 \operatorname{sinh}\left\{(1+i) \sqrt{\frac\lambda2}z\right\} \] für \(z\to\infty\) gegen 0 konvergiert, muß \[ w_0+\frac1{\sqrt{i\lambda}}\left(\frac{dw}{dz}\right)_0=0 \] sein. Dies aber ist bei passender Wahl des Koordinatensystems identisch mit \[ T=-\mu\left(\frac{dv}{dz}\right)_0=V_0 \sqrt{2w\sin\varphi\cdot\varrho\mu}, \] wo \(V_0\) die totale Oberflächengeschwindigkeit des Stromes ist, also mit der \textit{Ekman}schen Gleichung für den Zusammenhang derselben mit dem Tangentialdruck \(T\) des Windes. Diese Gleichung ist also die notwendige und hinreichende Bedingung dafür, daß die Geschwindigkeitskomponenten mit zunehmender Tiefe gegen Null konvergieren.
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