Lebensnaher Rechenunterricht.

From MaRDI portal
Publication:2614044





Die in den Hauptgedanken übereinstimmenden und sich teilweise überschneidenden Aufsätze behandeln die Bedeutung des mathematischen Unterrichts für die Bildungsziele des neuen Staates. -- Während der erste Aufsatz zeigt, was der Mathematikunterricht überhaupt zur Persönlichkeitsgestaltung und insbesondere zur Formung des deutschen Menschen leisten kann, machen die folgenden Vorschläge zur Verwirklichung dieses Zieles und weisen z. T. neue Wege. Übereinstimmend fordern die Verf. vor allem zweierlei. Erstens darf die Mathematik nicht, wie es in der älteren Schule bisweilen war, als ein Gebäude erscheinen, das neben der Wirklichkeit aufgebaut ist. Sie hat sich vor jedem lebensfremden Formalismus zu hüten, und der Unterricht hat immer wieder auf die zahlreichen Beziehungen zwischen Mathematik und Technik oder Wehrwissenschaft usw. hinzuweisen. Zweitens darf aber das Streben nach ``angewandten Aufgaben nicht übertrieben werden, nur sinnvolle, der Praxis entstammende Aufgaben und Anwendungen sind für die neuen Ziele brauchbar. -- Die Aufsätze zeigen dann im einzelnen, wie sich diese Grundsätze auf die Stoffauswahl und die Gestaltung des Unterrichts auswirken.












This page was built for publication: Lebensnaher Rechenunterricht.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q2614044)