Mathematische Theorie des Schwingenfluges.
Im Hinblick auf das Problem des Vogelfluges und der technischen Verwirklichung des Schwingenfluges wird die Theorie eines schwingenden Flügels mit zeitlich veränderlicher Flügeltiefe auf Grundlage der \textit{Prandtl}schen Tragflügeltheorie entwickelt. Indem die durch die Veränderung der Flügeltiefe hervorgerufene Eigenströmung vernachlässigt wird, gelingt die Nutzbarmachung der von \textit{Glauert} (Aeronautical Research Committee Reports and Memoirs, Nr. 1215, 1929) für die beliebige Bewegung eines beliebigen festen Flächenstücks in einer ebenen Potentialströmung erhaltenen Resultate für den vorliegenden Fall: an Stelle des induzierten Widerstands der \textit{Prandtl}schen Theorie ergibt sich jetzt im zeitlichen Mittel ein Vortrieb, der von der Tiefenverteilung, die hier als elliptisch vorausgesetzt wird, abhängig ist. Verf. gelangt zu einfachen Näherungsformeln für den mittleren Auftrieb und Vortrieb, hebt jedoch im Hinblick auf die verschiedenen Vernachlässigungen die Notwendigkeit einer experimentellen Nachprüfung ausdrücklich hervor.
This page was built for publication: Mathematische Theorie des Schwingenfluges.
Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q2618503)