Der Schwerpunkt, die Eulersche Gerade und der Freuerbachsche Kreis in der absoluten Geometrie.
Für die Existenz des Schnittpunktes der drei Schwerlinien eines Dreiecks wird ein von der zugrunde gelegten (euklidischen oder nichteuklidischen) Maßbestimmung unabhängiger Beweis gegeben, in dessen Verfolg sich auch die Bestätigung des Satzes von \textit{Baldus} ergibt, daß\ die \textit{Euler}sche Gerade in der nichteuklidischen Geometrie nur für gleichschenklige Dreiecke existiert. Anstelle des Satzes vom \textit{Feuerbach}schen Kreise in der euklidischen Geometrie wird zunächst folgender allgemeinerer Satz gesetzt: In jedem vollständigen Viereck liegen die sechs Seitenmitten und die drei Schnittpunkte der Gegenseiten auf einem Kegelschnitt; die drei Verbindungslinien der Mitten von Gegenseiten schneiden sich im Mittelpunkte dieses Kegelschnitts. Ist ein Eckpunkt des Vierecks Höhenschnittpunkt des Dreiecks der drei andern Ecken, so ist der Kegelschnitt ein Kreis. Es wird gezeigt, daß\ in der nichteuklidischen Geometrie dieser Neunpunktekegelschnitt dann und nur dann existiert, wenn das Viereck einem Kreise ein geschrieben ist. Es wird ferner die notwendige und hinreichende Bedingung dafür angegeben, daß\ der Höhenschnittpunkt auf dem Umkreise des Dreiecks liegt, so daß\ es also einen dem \textit{Feuerbach}schen Kreise entsprechenden Kegelschnitt für das Dreieck gibt. Die Frage, ob und wann in der nichteuklidischen Geometrie der Neunpunktekegelschnitt ein Kreis sein kann, bleibt offen.
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