On the definition of the Gibbs potential.

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Man habe ein offenes chemisches System; d. h. es soll erlaubt sein, daß Materie die Grenzen passiert. Nach \textit{Gibbs} gilt dann für eine reversible Änderung \[ dE = TdS - pdv + \mu _1dm_1 + \mu _2dm_2+\cdots, \] wobei \(E, S, v, T\) und \(p\) bzw. die Energie, die Entropie, das Volumen, die Temperatur und den Druck bedeuten; \(dm_1, dm_2, \ldots \) bedeuten die Variationen der Masse der einzelnen Komponenten, \(\mu _2, \mu _2,\ldots \) die \textit{Gibbs}schen Potentiale der einzelnen Komponenten, die also definiert sind durch: \[ \mu _1 = \left (\frac {dE}{dm_1}\right )_{S, v, m},\;\mu _2 = \left (\frac {dE}{dm_2}\right )_{S,v,m},\ldots. \] Gegen diese Definition sind von verschiedenen Autoren Einwände erhoben worden, da \(S, v, m\) bei einer Zufuhr oder Wegnahme von \(dm_1, dm_2,\ldots \) nicht als konstant anzusehen sind. Verf. zeigt nun, wie man die \textit{Gibbs}sche Definition aufrecht erhalten kann, wenn man die Zufuhr von Materie zum System in geeigneter Weise so führt, daß die Entropie keine Änderung erleidet. Es ergibt sich z. B. \[ \mu _1 = \varepsilon _1 - Ts_1+p_1v_1, \] wobei \(\varepsilon _1, s_1, v_1\) und \(p_1\) die Energie, die Entropie, das Volumen und den Druck der Maßeinheit der Komponente bezeichnen, die sich im reinen Zustand im chemischen und thermischen Gleichgewicht mit der Mischung befindet (z. B. durch eine semipermeable Membran).












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