The shadow of a straight edge.
Behandlung einer Reihe von Beugungsaufgaben, bei denen Beugung an einer unendlich langen Kante vorkommt. Die Darstellung ist dem allgemeinen Fall der Beugung an einem Keil angepaßt. 1) Die punktförmige Lichtquelle. Durch Über\-lagerung von Funktionen \(\dfrac1r\exp (i(\omega t-kr))\) in Form eines komplexen Integrals über eine Hilfsvariable baut Verf. einen sehr allgemeinen Lösungsansatz auf. Die Lösung des Beugungsproblems charakterisiert er dadurch, daß er von ihr verlangt: Im geo\-metrischen Schatten strebt die Lösung unter geeigneten Umständen gegen \(\dfrac MR\cdot\exp(i(\omega t- kR))\) [\(R\) ist die Entfernung von der Lichtquelle, \(M\) eine Funktion], außerhalb des geometrischen Schattens gegen \(\dfrac{1+M}R\exp (i(\omega t- kR))\). Diese un\-gewöhnliche Formulierung wählt er, um damit auch den vollständig absorbierenden Schirm behandeln zu können. Er zeigt: Wenn ein geometrischer Schatten existiert, genügt die Forderung, um eine Funktion als \textit{die} Lösung herauszuheben. 2) Der Spezial\-fall einer einfallenden ebenen Welle. 3) Untersuchung von Reflexion und Brechung mit Einschluß der Beugung an der Grenzebene zweier Medien, die zur Hälfte mit einer völlig reflektierenden oder absorbierenden Schicht bedeckt ist. 4) Beugung an der Halbebene endlicher Dicke; die ``Kante wird als halbrund angenommen und das Problem mit den Koordinaten behandelt, die Helmholtz bei der Untersuchung der Ablösung einer Flüssigkeitsströmung bei der Einströmung in einen Kanal mit parallelen Wänden benützt hat. 5) Diskussion der Beugung, wenn die Lichtquelle sich sehr nahe an der beugenden Kante befindet. 6) Einwände gegen die Formulierung der Grenzbedingungen, wie sie Macdonald zur Beschreibung eines vollkommen ab\-sorbierenden Körpers gegeben hat.
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