Theorie des Objektivgitters.
Der Verf. zeigt, daß\ die Intensität der Stern-Beugungsbilder der verschiedenen Ordnungen, erhalten mit einem kreisförmig begrenzten Objektivgitter großer Gitterkonstante (wie in der Sternphotometrie üblich), stark abweicht von den - oft angenommenen - Werten, die sich ergeben, wenn das Gitter rechteckig (quadratisch) begrenzt wäre. Eine künstliche quadratische Begrenzung des Gitters würde einen großen Lichtverlust (37\%) bedingen. Er schlägt demnach vor, nur die Teile des Objektivgitters abzudecken, die infolge der kreisförmigen Objektivberandung ``schiefe Abschnitte darstellen, also Beugungsöffnungen bilden, die nicht mehr rechteckig begrenzt sind. In diesem Fall läßt sich die Intensitätsverteilung der verschiedenen Beugungsbilder in einfacher Weise streng berechnen, kann also zur Photometrierung einwandfrei benutzt werden.
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