Zur Synthese der ebenen Mechanismen.

From MaRDI portal
Publication:1464734





Die Synthese der Getriebe stellt sich die Aufgabe, Bauart und Abmessungen von Mechanismen zu ermitteln, die bestimmte vorgeschriebene Bedingungen erfüllen. In der vorliegenden Habilitationsschrift des Verf. wird die Grundaufgabe, diejenige zwangläufige kinematische Kette zu finden, die einem gesuchten Mechanismus entspricht, in der Weise in Angriff genommen, daß zunächst auf Grund der Grüblerschen Zwangläufigkeitsbedingungen sämtliche kinematischen Ketten einer gegebenen Gliederzahl aufgestellt, aus ihnen die für den gesuchten Mechanismus geeignete Kette ausgewählt und die Abmessungen ihrer Glieder ermittelt werden. Zunächst werden im Anschluß an Burmesters Untersuchungen die Beziehungen zwischen \(n \, (= 3, 4, 5)\) endlich verschiedenen Lagen einer in sich bewegten Ebene diskutiert, insbesondere diejenigen Punkte aufgesucht, deren \(n\) verschiedene Lagen konzyklisch liegen. Diejenigen Punkte der Ebene, denen bei drei Lagen Kreise von gleichem Radius entsprechen, liegen auf einer Koppelkurve. Sodann wird die von Grübler in seiner Getriebelehre für \(n = 2,3\) bereits gelöste Aufgabe auch für \(n = 4, 5\) gelöst: in zwei durch eine dritte Ebene gelenkig verbundenen Ebenen die beiden Gelenkpunkte so zu bestimmen, daß ihre Entfernung in den gegebenen Lagen beider Ebenen die gleiche Größe hat. Sonderfall: Gelenkviereck und Schubkurbelgetriebe. Endlich wird verlangt, daß die Winkelgeschwindigkeiten der beiden durch die Ebene gelenkig verbundenen Ebenen ein vorgeschriebenes Verhältnis haben sollen, insbesondere ein oder zwei gegebene Lagen der einen Ebene Totlagen sein sollen. Anwendung auf Heusinger- und Walzhebelsteuerung.












This page was built for publication: Zur Synthese der ebenen Mechanismen.

Report a bug (only for logged in users!)Click here to report a bug for this page (MaRDI item Q1464734)