Sur l'extension à l'ordre n des théorèmes de M. Denjoy sur les nombres dérivés du premier ordre.
Es sei \(f(x)\) eine eindeutige, reelle Funktion der reellen Veränderlichen \(x\). Ferner sei die Anzahl derjenigen der \(n\) Punkte \(x_1,\ldots, x_n\), welche rechts bzw. links von \(x_0\) liegen, um \(k\) größer als die der links bzw. rechts von \(x_0\) gelegenen unter den \(x_1,\ldots, x_n\). Ist dann \(Q= Q(f; x_0; x_1, \ldots,x_n)\) der \(n\)-te Differenzenquotient von \(f\) bezüglich \(x_0,x_1,\ldots, x_n\), so wird jeder Grenzwert von \(Q\) bei gegen \(x_0\) konvergierenden \(x_1,\ldots, x_n\) und festem \(k\) als \textit{Rechts}bzw. \textit{Linksderivierte} \(R_{n,k} =R_{n,k} (f; x_0)\) bzw. \(L_{n,k}\) der Ordnung \(n\) und des Ranges \(k\) von \(f(x)\) in \(x_0\) bezeichnet. Die Extremwerte \(\operatorname{Max}R_{n,k}\), \(\operatorname{Min}R_{n,k}\) usw. sollen \textit{obere} und \textit{untere} Rechts- bzw. Linksderivierte \(\overline{R}_{n, k}=\overline{R}_{n, k}(f;x_0)\), \(\overline{L}_{n, k}\) bzw. \(\underline{R}_{n, k}\), \(\underline{L}_{n, k}\) heißen. \textit{Sätze}: I. Der Denjoysche Satz für \(n = k = 1\) gilt für beliebiges \(n\) und \(k\), d. h.: Bis auf eine Nullmenge sind in jedem Punkte \(x_0\) (des Definitionsbereiches von \(f(x)\)) nur folgende drei Fälle möglich: 1) \(\overline{R}_{n,k}=\overline{L}_{n, k} = +\infty \), \ \ \(\underline{R}_{n,k}=\underline{L}_{n, k} = -\infty;\) 2) \(\overline{R}_{n,k}=+\infty, \;\;\underline{R}_{n, k} =\overline{L}_{n,k} = \text{endlich}\), \(\underline{L}_{n,k}= - \infty \); oder \(\underline{R}_{n, k} =-\infty\), \(\overline{R}_{n,k}=\underline{L}_{n, k} =\) endlich, \(\overline{L}_{n,k}=+\infty\). Der gemeinsame Wert von \(\underline{R}_{n,k}\) und \(\overline{L}_{n,k}\) bzw. \(\overline{R}_{n,k}\) und \(\underline{L}_{n,k}\) wird dann als \textit{Fast-Derivierte} \(FD_{n, k}(f; x_0)\) bezeichnet. 3) \(\overline{R}_{n,k}=\underline{R}_{n,k}=\overline{L}_{n,k}= \underline{L}_{n,k}=\) endlich. Dieser Wert wird als \textit{verallgemeinerte Derivierte} \(D_{n, k}(f; x_0)\) bezeichnet. II. Bis auf eine Nullmenge von Punkten \(x_0\) zieht die Existenz einer \(FD_{n, k}(f; x_0)\) bzw. von \(D_{n,k}(f; x_0)\) nach sich: a) die Existenz einer \(FD_{n', k'}(f; x_0)\) bzw. \(D_{n', k'}(f; x_0)\) für jedes \(n', k'\) mit \(m =\dfrac{n+k}{2}\leqq n'<n, k'=k+(n-n')\), sowie die Existenz der \(FD_{n, k}(f; x_0)\) für jedes \(n\), \(k\) mit \(n\leqq n,\) \(k \leqq k + (n-n)\). -- b) In der Umgebung von \(x_0\) bis auf eine Nullmenge, auf welcher die auftretenden Funktionen nicht definiert werden, die Existenz der \(f^{(\nu)}(x)\) mit \(0\leqq \nu \leqq m-1\), sowie die Existenz einer \(FD_{1,1}(f^{(m-1)}; x)\) mit \(FD_{1,1}(f^{(m-1)}; x)=FD_{m, m}(f; x)\) bzw. der \(D_{1,1}(f^{(m-1)}; x)\) mit \(D_{1,1}(f^{(m-1)}; x)=D_{m, m}(f; x)\). Diese Sätze dienen als Grundlage einer Differentialgeometrie der Punktmengen \(\mathfrak M\) im euklidischen \(R_q\). Beispiel für \(q = 3\). Die Begrenzung \(\mathfrak M\) einer konvexen Menge besitzt bis auf eine (``zweidimensionale) Nullmenge in jedem ihrer Punkte \(P\) ein Schmiegparaboloid \(\mathfrak P\) in dem Sinne, daß ein Kreis durch \(P\) und zwei gegen \(P\) konvergierende Punkte \(P_1, P_2\) von \(\mathfrak M\) die gleichen Grenzkreise liefert wie der Kreis durch \(P\) und diejenigen Punkte \(P_1', P_2'\) von \(\mathfrak P\), in welchen \(\mathfrak P\) von den Loten durch \(P_1\) bzw. \(P_2\) auf eine feste Stützebene an \(\mathfrak M\) in \(P\) getroffen wird. -- Einige Beweisandeutungen.
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